Freitag Juli 28 , 2017
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GESCHICHTE

Das Museum hat  -  durch  den „Zsámbéki-medence Idegenforgalmi Egyesület organisiert und durch das „Honvédelmi Minisztérium“ sowie das „Hadtörténeti Intézet és Múzeum“ unterstützt - am 22. September 2006 seine Tore vor dem Publikum geöffnet.

Das Museum, als erstes Sonder-Museum für Waffengattung  stellt die Geschichte der ungarischen Luftverteidigung vor. Das Gelände des Gefechtsstandes der ehemaligen Luftabwehr –Raketenabteilung in Zsámbék macht die Vorstellung der Fliegerabwehr-ausrüstungen, deren Abmessungen nicht als winzig bezeichnen lassen, möglich. Das früher streng geheime Militärobjekt stellte einen Teil des Luftverteidigungssystems um Budapest dar. Das System, das von den 60er Jahren bis zum Ende der 90er Jahre im Betrieb war, bestand aus Raketenabteilungen von unterschiedlichen Typen. Die Ausrüstungen wären fähig, feindliche Zielobjekte in der Luft mit ihren Reichweiten von 500 m bis zu 257 km zu vernichten. Die Höhen-Reichweite liegt bei von 20 m bis zu 40 km.

Der Strukturwechsel, die Einstellung des Warschauer Vertrags sowie der NATO-Betritt verlangten auch die Umwandlung der ungarischen  Streitkräfte. Dieser Prozess dauerte vom 1990 bis zum 2001. In diesem Zeitraum wurden Abteilungen eingestellt, zahlreiche Ausrüstungen der Armee entzogen. Das Errichten des Museums bot den Letzteren Platz und rettete sie vor dem Verfall.

Légvédelmi Múzeum térkép